Präventionsarbeit und Verkehrsüberwachung intensivieren

Weniger Verkehrsunfälle und trotzdem mehr Unfalltote - da müssen wir genau hinschauen!

Unsere Innenministerin hat heute den Verkehrssicherheitsbericht vorgelegt. Als polizeipolitischer Sprecher unserer CDU-Landtagsfraktion stelle ich erfreut fest: Die Pandemie wirkt sich auch auf die Sicherheit auf unseren Straßen aus: Die Unfallzahlen gesamt sind zurückgegangen - das ist eine erfreuliche Nachricht, auch wenn es nur temporär sein mag. Dass die Zahl der Todesopfer trotz erheblich weniger Verkehrsaufkommen gestiegen ist, lässt aufmerken und fordert auf, nach den Ursachen zu forschen. Bereits jetzt liegen Erkenntnisse vor, dass insbesondere Kleintransporter dabei eine große Rolle spielen - auch coronabedingt, denn in Zeiten eines Lockdowns wird mehr online bestellt und dann nach Hause geliefert.

Einen Ansatzpunkt für die Vermeidung von Unfällen gibt die Innenministerin schon vor, indem sie entsprechend geregelte Lenk- und Ruhezeiten fordert. Die CDU-Fraktion setzt zusätzlich auf Aufklärung für Fahrer und Fahrerinnen der Kleintransporter sowie deren Auftraggeber, sich auf die Regeln der StVO zu besinnen und das Fahrverhalten den Gegebenheiten entsprechend anzupassen.

Ein weiteres Augenmerk gilt den Pedelec-Nutzerinnen und -nutzern, und da insbesondere der älteren Bevölkerung, die oft mit der Nutzung der E-Bikes überfordert ist und verunfallt. Hier sollte verstärkt Präventionsarbeit und Verkehrsüberwachung durch die Landespolizei erfolgen.

Bezüglich der kleinsten Verkehrsteilnehmer ist jetzt jeder zu besonderer Rücksicht aufgefordert: Aufgrund der Pandemie haben viele Kinder noch nicht lernen können, sich auf die nun wieder aufkommende Verkehrsdichte einzustellen.