Mehr Wohnungsbau in Schleswig-Holstein möglich

27.11.2018

Das wirksamste Mittel zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist, mehr Wohnungen zu bauen. Dafür schafft unsere Landesregierung nun die Grundlage.

Ich begrüße die Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes: Das wirksamste Mittel zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum besteht darin, mehr Wohnungen zu bauen. Dafür schafft unsere Landesregierung nun mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes die erforderliche Grundlage.

Der bislang gültige Landesentwicklungsplan stammte aus dem Jahr 2010 und hätte ursprünglich die Entwicklung in Schleswig-Holstein bis 2025 regeln sollen. Aber das greift mittlerweile zu kurz, denn bereits heute ist in über 160 Gemeinden der zulässige wohnbauliche Entwicklungsrahmen vollständig oder zu mehr als 75 Prozent ausgeschöpft, zum Beispiel in Kirchbarkau – das bedeutet, dass keine oder nur noch eine sehr eingeschränkte Wohnungsbautätigkeit möglich ist. Der Bedarf hingegen sei vorhanden, und wir wollen die Kommunen darin unterstützen, dass wieder gebaut werden kann.

Mit der Veröffentlichung des Entwurfs zur Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes werde der wohnbauliche Entwicklungsrahmen nunmehr landesweit auf Null gesetzt. Ab sofort stehe damit also allen Kommunen wieder ein Wohnungsbaupotential von zehn bis 15 Prozent des vorhandenen Wohnungsbestandes zur Verfügung.

Mehr Wohnungsbau in den Gemeinden entlastet auch die Städte. Gerade die Wünsche junger Familien nach einem Haus mit Garten kann in vielen Städten nur noch schwer erfüllt werden, da die Ausweisung von Bauland hier an natürliche Grenzen stößt. Deshalb brauchen wir auch Wachstumsmöglichkeiten in den Gemeinden, um zum Beispiel den Wunsch nach Ein- und Zweifamilienhäusern zu erfüllen.