Innenministerium klärte umfänglich auf

Wenn man will, kann man die Kriminalitätszahlen in Boostedt (auch medial) dramatisieren – oder sich an der Realität und an Fakten orientieren.

Zu den im Innen- und Rechtsausschuss vorgestellten Kriminalitätszahlen in Boostedt muss man folgendes sagen: Wir wundern uns über die Wahrnehmung der Informationspolitik des Innenministeriums von Seiten des Boostedter Bürgermeisters König und den Kieler Nachrichten. Innenminister Hans-Joachim Grote konnte deutlich darstellen, wie umfangreich Herr König über die Entwicklung in der Boostedter Unterkunft und wie darüber hinaus im Ort selbst aufgeklärt wurde.

Dass Vorfälle zunehmen, wenn die Belegungszahlen steigen, ist nicht weiter verwunderlich. Wir anerkennen den Einsatz der Polizeikräfte vor Ort und halten diesen für ausreichend und angemessen. Die Polizei hat unser volles Vertrauen. Noch einmal: Es macht keinen Sinn, über jede Bagatelle zu berichten. Ernsthafte Straftaten, soweit sie bestätigt werden konnten, wurden ausreichend kommuniziert.

Es obliegt der Polizei vor Ort, verantwortungsvoll mit der Kommunikation der Vorfälle umzugehen. Wir sehen da keinen Anlass zur Kritik.