Höhere Landeszuschüsse für Kitas in Plön und Ostholstein

Die Jamaika-Koalition hat sich vorgenommen, Eltern und Kommunen bei der Kitafinanzierung zu entlasten und die Qualität in den Kitas zu stärken.

Zum Start des neuen Kindergartenjahres hat der CDU-Landtagsabgeordnete Tim Brockmann heute auf die deutlich gestiegene Landesförderung für Kindertageseinrichtungen hingewiesen: „Die Kieler Jamaika-Koalition hat sich vorgenommen, Eltern und Kommunen bei der Kitafinanzierung deutlich zu entlasten und gleichzeitig die Qualität in den Kindertageseinrichtungen zu stärken. Mit den erhöhten Landeszuschüssen für den Betrieb von Krippen, Kitas und Horten machen wir dafür einen ersten großen Schritt.“

Mit der seit diesem Frühjahr geltenden neuen Förderrichtlinie stelle das Land in den beiden Jahren 2018 und 2019 höhere Betriebskostenzuschüsse von zusammen knapp 110 Millionen Euro zur Verfügung. „Für die Kreise Plön und Ostholstein zum Beispiel bedeutet das zusätzlich 10,86 Millionen Euro“, rechnet Tim Brockmann vor. Insgesamt stellt das Land den beiden Kreisen für die Jahre 2017 bis 2019 voraussichtlich rund 62,96 Mio. Euro für die Kitas zur Verfügung.

Darüber hinaus habe die Landesregierung beschlossen, im Rahmen des Investitions-Sofortprogramms weitere 10 Millionen Euro für den Ausbau von Kita-Plätzen bereitzustellen. „Auch durch die weiter steigende Nachfrage ist der Bau von zusätzlichen Krippen und Kitas wichtig. Daher ist es ein richtiges Zeichen, dass die erforderlichen Baumaßnahmen auch künftig vom Land bezuschusst werden“, freut sich Tim Brockmann.

Beginnend ab dem Kita-Jahr 2020 hat sich die Kieler Koalition zudem eine grundlegende Reform der Kita-Finanzierung in Schleswig-Holstein vorgenommen, welche derzeit durch das Sozialministerium zusammen mit allen Beteiligten vorbereitet würde. Brockmann: „Mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag werden wir ab 2020 dafür sorgen, dass die Elternbeiträge landesweit vereinheitlicht und auf niedrigerem Niveau gedeckelt werden.“ Darüber hinaus sei eine finanzielle Entlastung der Kommunen, die derzeit rund die Hälfte der Kinderbetreuungskosten tragen würden, ebenso vorgesehen wie Qualitätsverbesserungen, z.B. bei der Anzahl der Erzieher pro Gruppe, den Öffnungszeiten oder der Ferienbetreuung.