Bund darf Forschungsgelder nicht kürzen

Hochschulen und Forschungsinstitute haben in Schleswig-Holstein ein egroße Bedeutung - wenn der Bund Mittelkürzungen vornimmt, wäre der Schaden groß!

Zur Verhandlung des Bundes und der Länder für Förderprogramme für Hochschulen und Forschungsinstitute muss ich Bundesfinanzminister Scholz kritisieren: Wenn Deutschland in der Welt weiter eine Rolle spielen soll, dann kann es das nur aufgrund seines innovativen Know-hows. Das Vorhaben von Olaf Scholz, ausgerechnet in diesem Bereich Gelder zu streichen, ist nicht nur eine schlechte Idee, sondern auch zutiefst kontraproduktiv.

Der Schaden für Schleswig-Holstein wäre immens. Das nördlichste Bundesland weist nicht nur außergewöhnlich erfolgreiche Hochschulen auf, sondern auch international höchst anerkannte Forschungsinstitute. Nur eine zukunftsgewandte Wissenschaftspolitik kann diesen Wissensvorsprung sicherstellen. Wie soll also Forschung und Wissenschaft im europäischen und internationalen Vergleich konkurrenzfähig bleiben, wenn das Bundesfinanzministerium über eine halbe Milliarde Euro ausgerechnet in diesem Bereich kürzen möchte?

Jetzt gilt es, die Weichen für die Zukunft zu stellen, Deutschland als Innovationsland einen der vordersten Plätze in der Weltgemeinschaft zu sichern. Die Bundesländer dürfen dabei nicht die Rolle der Lückenbüßer für die durch den Bund verursachten finanziellen Versäumnisse einnehmen müssen.